ZFA/200-F - Die universelle Plattform für die Zählerdatenerfassung
Das offene, flexible System für die Anforderungen der liberalisierten Energiemärkte.
Die weltweite Liberalisierung der Energiemärkte bringt neue Aufgaben in der Erfassung und Verarbeitung von Energiemessdaten. Für die Lösung dieser Aufgaben bieten wir Ihnen die optimale Unterstützung durch unser System zur Zählerdatenfernabfrage ZFA/200-F.
Folgende Aufgabenbereiche werden mit ZFA/200-F abgedeckt:
Zudem ist es möglich, diese Prozessabläufe zu automatisieren, so dass ein fristgerechtes Ablesen und Bereitstellen der Daten ermöglicht wird.
ZFA/200-F wird bei vielen Energieversorgungsunternehmen eingesetzt und gehört zu den weltweit führenden Systemen der Zählerdatenerfassung.
Datenerfassung
Die Kommunikation mit Zählern, Mess- und Erfassungsgeräten erfolgt herstellerunabhängig über individuelle Gerätetreiber. Mit nunmehr über 240 verschiedenen Gerätetreibern werden alle gängigen Zähler, Registriergeräte und Übertragungsgeräte unterstützt.
Über die verschiedenen Gerätetreiber werden die jeweiligen Übertragungsprotokolle und Datenformate der Erfassungsgeräte unterstützt. Der Import von externen Systemen oder der mobilen Datenerfassung erfolgt über standardisierte Schnittstellen.
Die Messdaten werden nach Ablesung oder Import automatisch als Rohdaten und in Form normierter OBIS-Daten in der Datenbank gespeichert. Damit sind die erfassten Daten sofort einheitlich weiterverarbeitbar.
Es werden die Zählwerte aller gängigen Energiearten verarbeitet:
Gas – Wasser – Wärme – Elektrizität
Über leistungsfähige, skalierbare Kommunikationsserver werden alle gängigen Übertragungsarten und Übertragungsmedien unterstützt.
Die Datenübertragung erfolgt vollautomatisch im Parallelbetrieb. Die Leistungsfähigkeit des Systems ist über Hardwareerweiterung beliebig skalierbar.
Wirtschaftlicher Einsatz - Kostenoptimierung
Automatische Funktionen wie Lastverteilung (load balancing), Weiterleitung (routing), Prioritätssteuerung, Anruf-Rückruf oder Standleitungsbetrieb gewährleisten einen flexiblen und wirtschaftlichen Einsatz des Systems im täglichen Betrieb.
Weitere Leistungsmerkmale:
- Plattformunabhängig, alternative Betriebssysteme verwendbar (z. B. LINUX)
- Optimale Unterstützung von IP-basierter Kommunikation (GPRS, TCP/IP, Ethernet)
- Integration einer IP-Vermittlungszentrale (IP-Telemetrie nach DIN 43863-4 für Verwaltung von dynamischen IP-Adressen)
- Push- und/oder Pull-Betrieb (Datenabruf durch Zentrale oder Datensenden durch Messgerät)
- Unterstützung von Signaturen (Zählerdatenübertragung)
- Zentrale Administration und Überwachung der Kommunikationsprozesse über flexibles Web-Interface
- Messdatenabfragen im Minutenbereich (Energiemanagement)
- Datentransfer über SMS-Dienst
- Lauffähig als Systemdienst
- Web-Service Interface
Datenverwaltung
Die Verwaltung der Messdaten erfolgt im standardisierten OBIS-Format kunden-, geräte- oder auch zählpunktsorientiert.
Für die Datenverwaltung können verschiedene leistungsfähige Datenbanken (Oracle, MS-SQL-Server, Sybase, IBM Informix) im Einzel- und Mehrplatzbetrieb verwendet werden.
Über die Benutzerverwaltung ist eine Abgrenzung von Funktionen und Datenbereichen bis hin zur Mandantenfähigkeit möglich. Die erweiterte Benutzerverwaltung nach SOA-Kriterien wird unterstützt.
Daten- und Revisionssicherheit werden mit speziellen Funktionen wie Messwerthistorie unterstützt.
Durch die integrierte redundante Speicherung der Messdaten (Zähler- / Roh- / normierte Daten) ist ein Höchstmaß an Datensicherheit gewährleistet.
Datenauswertung
Flexible Auswertemodule dienen der Vor- und Aufbereitung der Messdaten für Abrechnung, Energiedatenmanagement, Energieportfoliomanagement etc.
Detaillierte Statistiken mit automatischer Gruppierung von gestörten Geräten vereinfachen die Kontrolle und Nachbearbeitung der Datenkommunikations- und Verarbeitungsprozesse.
Funktionen zur automatischen Zählwertkontrolle und Ersatzwertbildung sorgen für geprüfte und plausible Daten.
Spezielle Systemmodule ermöglichen die Abgrenzungen von Energiemengen, Definitionen von Fahrplänen und Energiebilanzen sowie eine Auswertung der Netzqualitätsdaten.
Nahezu alle mathematischen Berechnungen und Vergleichsfunktionen können über individuell konfigurierbare Auswertefunktionen definiert werden.
Die individuell einstellbare Tarifsteuerung kann für die Bewertung oder Aufbereitung der Daten für die Abrechnung verwendet werden
Datenaustausch
Über flexible, konfigurierbare Import- und Exportschnittstellen ist der Datenaustausch mit externen Systemen möglich. Es sind neben den Messdaten auch Schnittstellen für den zyklischen Abgleich von Stammdaten verfügbar.
Standardschnittstellen sind für die gängigen Abrechnungs- und EDM-Systeme, MS-OFFICE und für EDIFACT/MSCONS verfügbar. Zu den Systemen von SAP sind fertige Schnittstellen für das RIVA, IS/U und das EDM-System vorhanden.
Neben Schnittstellen auf Dateibasis stehen für den Zugriff von externen Systemen objektorientierte API-Schnittstellen zur Verfügung.
Schnittstellen auf Basis von Web-Services bieten neben dem Messdatenaustausch in Echtzeit auch die Möglichkeit der interaktiven Steuerung des Systems (Transaktionen).
Der Datenaustausch über die Schnittstellen ist über die integrierte Makrosteuerung automatisierbar.
Das System kann die Datenweitergabe durch Überprüfung des Messwertstatus (fehlerhaft, editiert, OK ...) steuern. Damit ist auch die automatische Nachlieferung von bearbeiteten Daten möglich.
Über frei konfigurierbare Reports auf Basis des integrierten Report-Tools Crystal Reports sind Datenausgaben in nahezu jedem Datenformat auf dem Drucker oder in Form von Standard-Dateifomaten (doc, xls, pdf, XML, html ...) möglich.
Automatisierte Prozessabläufe
Die Prozesse Datenerfassung, Plausibilisierung, Datenauswertung und Datenweitergabe sind vollständig automatisierbar. Die Abläufe sind vom Benutzer frei einstellbar.
Eine leistungsfähige Terminsteuerung bietet für jeden Anwendungsfall die geeignete Einstellmöglichkeit.
Vom System verwaltete Bearbeitungs- und Messwertstati liefern zusätzliche Informationen über den aktuellen Bearbeitungszustand der Messwerte.
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